FAQ

Was sind die Ziele der Kampagne Wählen macht Schule?

Die Kampagne Wählen macht Schule verfolgt gleich zwei Ziele: Kurzfristig geht es uns um eine deutliche Steigerung der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017. Wir wollen im Vorfeld der Wahl einen Diskurs anstoßen – um darüber eine Trendwende bei der seit 30 Jahren sinkenden Wahlbeteiligung einzuleiten und damit gemeinsam ein starkes Zeichen für unsere Demokratie zu setzen. Darüber hinaus wollen wir die Basis einer gleichberechtigten Bildung und damit von Teilhabe am politischen, aber auch sozialen und wirtschaftlichen Leben stärken. Deshalb ist die Förderung von Grundschulen als dem Ort, wo alles beginnt, integraler Bestandteil der Kampagne.

Wer kann mitmachen und wie?

Alle sind herzlich eingeladen sich einzubringen:

Wettpatinnen und -paten sagen als Wetteinsatz eine Schulspezifische Spende an eine oder eine Wahlkreisspezifische Spende an alle Grundschulen in einem Wahlkreis zu. Wenn die Wahlbeteiligung in diesem Wahlkreis mindestens 6 Prozentpunkte über der von 2013 oder 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 2017 liegt und für eine Grundschule mindestens 300 Euro an Spenden mobilisiert wurden, fließt die Spende zusammen mit einer anteiligen Ausschüttung der jeweiligen Wahlkreisspezifischen Spenden und des Jackpots an die Grundschule.

Förderer bieten durch ihre Spenden in den Jackpot einen zusätzlichen Anreiz für Wettpatinnen und -paten und alle, die sich für eine höhere Wahlbeteiligung in ihrem Wahlkreis einsetzen und unterstützen deren Engagement. Oder sie unterstützen durch eine Spende an die Kampagne Wählen macht Schule deren Aufbau und Ausweitung.

Lokale Partner und Unterstützer machen die Kampagne in ihren Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreisen bekannt und/oder werben lokale Spenden ein, vermitteln Kontakte oder führen kleinere Aktionen zum Thema Wahlbeteiligung durch und helfen so, für die Stimmabgabe zu mobilisieren. (siehe Punkt „Wie kann ich mich engagieren?“)

Jede/r Wahlbürger/in durch Abgabe seiner/ihrer Stimme bei der Bundestagswahl.

Eine Wette – wie soll das gehen?

Als Wettpatin oder -pate wetten Sie mit uns darauf, dass die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl im September in einem Wahlkreis Ihrer Wahl deutlich steigt – nämlich 6 Prozentpunkte gegenüber der Wahlbeteiligung in eben diesem Wahlkreis bei der Bundestagswahl 2013 oder aber 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt der Wahl 2017.

Der Einsatz, den Sie auf dieses Ziel setzen, ist eine Spende. Die Höhe des Einsatzes bestimmen Sie natürlich selbst, genau wie die Grundschule, der Ihr Einsatz zu Gute kommen soll. Das kann z.B. die Grundschule sein, zu der Sie selbst gegangen sind oder ihre Kinder, Nichten und Neffen, Enkelkinder, etc. oder die bei Ihnen oder Ihrer Arbeitsstätte um die Ecke liegt. Wollen Sie nicht eine einzelne Schule auswählen, können Sie Ihren Einsatz auch allen Schulen in einem von Ihnen bestimmten Wahlkreis widmen, die mindestens 300 Euro an Spenden mobilisiert bekommen.

Steigt die Wahlbeteiligung im Wahlkreis der ausgewählten Schule/n entsprechend, gewinnen alle Schulen im entsprechenden Wahlkreis, die mindestens 300 Euro an Wetteinsätzen mobilisieren konnten. Als Gewinn fließen die entsprechenden Wetteinsätze an diese Grundschulen. Zusätzlich erhalten die Schulen ihren Anteil an den jeweiligen Wahlkreisspezifischen Spenden sowie der Ausschüttung des Jackpots der Kampagne.

Wetteinsätze für Schulen, in deren Wahlkreisen das Wahlbeteiligungsziel nicht erreicht wird, oder für Schulen, die keine 300 Euro an Wetteinsätzen sammeln konnten, fließen in den Jackpot und werden auf diesem Weg an die Gewinnerschulen geleitet.

Wie funktioniert das Spenden im Rahmen der Wette?

Als Wettpatin oder -pate können Sie hier eine Schule oder einen Wahlkreis mit allen seinen Grundschulen aussuchen, für die/ den Sie wetten wollen.

Als Förderer können Sie hier auch direkt in den Jackpot spenden. Auf diese Weise bieten Sie einen Zusatzanreiz für das Sammeln von schulspezifischen Wetteinsätzen und unterstützen engagierte lokale Wettpatinnen und -paten und Unterstützer.

Schließlich gibt es hier die Möglichkeit, die Vorbereitung, Umsetzung und Ausweitung der Kampagne als Ganzes zu unterstützen.

Die konkrete Abwicklung der Spende erfolgt dann in allen Fällen über das auf unserer Webseite eingebaute Online-Formular der auf Online-Spenden spezialisierten gemeinnützigen Plattform betterplace.org. Von dieser erhalten Sie auch eine Spendenbescheinigung.

Wem kommen die Wetteinsätze und Spenden zu Gute?

Schulspezifische Spenden gehen an die jeweils von der Wettpatin / dem Wettpaten ausgewählte Grundschule, wenn sie die Wette gewinnt. Die Wette ist gewonnen, wenn im Wahlkreis der Schule die Wahlbeteiligung um 6 Prozentpunkte gegenüber der Bundestagswahl 2013 steigt oder 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt bei der Wahl 2017 liegt und wenn für die Schule mindestens 300 Euro an Wetteinsätzen als Spenden eingegangen sind. Sind diese Ziele nicht erreicht, geht der Wetteinsatz in den Jackpot.

Wahlkreisspezifische Spenden werden zu gleichen Teilen an alle Grundschulen im ausgewählten Wahlkreis verteilt, welche die oben genannten Wettziele erreicht haben. Sollte die Wahlbeteiligung im Wahlkreis nicht um 6 Prozentpunkte gegenüber der Bundestagswahl 2013 gestiegen sein oder um 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt bei der Wahl 2017 liegen, gehen die entsprechenden Wahlkreisspezifischen Spenden in den Jackpot.

Die Spenden in den Jackpot werden deutschlandweit zu gleichen Teilen an all diejenigen Grundschulen verteilt, welche die oben genannten Wettziele erreicht haben.

Spenden für die Kampagne Wählen macht Schule dienen der Organisation der Kampagne, der Unterstützung des Engagements für die Kampagne vor Ort in den Wahlkreisen, der Erstellung entsprechender Werbe- und Kommunikationsmaterialien sowie zur Deckung weiterer Kosten für die Ausweitung der Kampagne, damit sie optimale Wirkung entfaltet.

Wie kann ich dazu beitragen, dass meine Spende vor Ort – bei der von mir ausgewählten Grundschule oder in dem ausgewählten Wahlkreis – ankommt?

Sie können auf zwei Wegen dazu beitragen, dass Ihr Wetteinsatz vor Ort ankommt: Zum einen, indem Sie andere Menschen gewinnen, die mitwetten, um den Mindestspendenbetrag pro Schule von 300 Euro zu erreichen. Zum anderen können Sie in Ihrem Umfeld, dem der Schule und in Ihren Netzwerken immer wieder Eltern und Lehrer/innen, Freunde und Verwandte, Arbeitskolleg/innen und Nachbarn zur Stimmabgabe motivieren und damit dazu beitragen, dass das Wahlbeteiligungsziel im Wahlkreis erreicht wird. Zusätzliche Anregungen zur Mobilisierung finden Sie unter dem Menüpunkt „Wie kann ich mich engagieren“.

Welche Ideen und Hilfestellungen gibt es, wenn ich Wähler vor Ort mobilisieren will?

Wer in seinem Umfeld ganz konkret helfen möchte, Wähler zu mobilisieren, findet hier einige Ideen und Anregungen. Außerdem stellt unser Team auf Anfrage gern Materialien für die Verwendung solcher Aktionen zur Verfügung. Gerne können Sie sich über die Kontaktadresse info@waehlen-macht-schule.de auch mit konkreten Ideen und Fragen an uns wenden und wir melden uns umgehend mit Rat und Tat zurück.

Warum die 300 EUR Grenze für Spenden an Grundschulen?

Eine Grundschule soll dann in den Genuss von Spenden kommen, wenn mindestens 300 EUR Spendengelder auf sie entfallen. Mit dieser Untergrenze möchten wir Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern, Großeltern, Fördervereine, lokale Vereine und Organisationen und alle anderen an der Grundschule Interessierten herausfordern, für die eigene Schule aktiv zu werden und Wettpatinnen und -paten zu gewinnen. Gleichzeitig führt diese Untergrenze dazu, dass die Schulen auch einen Betrag erhalten, mit dem sie etwas gestalten können und der den administrativen Aufwand rechtfertigt.

Warum eine Steigerung der Wahlbeteiligung um 6 Prozentpunkte und nicht beispielsweise um 10 Prozentpunkte?

Wir wollen mit der Kampagne einen Beitrag leisten, die Wahlbeteiligung deutlich zu erhöhen als ein sichtbares Zeichen für unsere Demokratie. Dabei wollen wir viele Mitmenschen motivieren, sich mit einzubringen, Spenden zu sammeln und für die Wahl überparteilich und neutral zu mobilisieren. Um diesem Engagement auch gerecht zu werden, muss die Wahlbeteiligungssteigerung realistisch erreichbar sein. Daher haben wir uns die Wahlbeteiligung bei den Bundestagswahlen der letzten 30 Jahre sowie deren Entwicklung auf Ebene der einzelnen Wahlkreise angeschaut, zusätzlich auch die Beteiligung bei den jüngsten Landtagswahlen. Hieraus haben wir eine Steigerung von 6 Prozentpunkten als eine ambitionierte, aber gleichzeitig erreichbare Zielmarke abgeleitet. Dabei sollen aber Wahlkreise, die schon in der Vergangenheit eine sehr hohe Wahlbeteiligung (z.B. von über 80 %) aufzeigten und in denen eine Mobilisierung der verbleibenden wenigeren Nichtwähler besonders schwer darstellbar ist, nicht für ihre hohe Wahlbeteiligung in der Vergangenheit bestraft werden. Daher haben wir die Zielmarke ergänzt um eine alternative Bedingung: nämlich dass die Wetten auch gewonnen sind, wenn die Beteiligung in einem Wahlkreis 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt der Wahl 2017 liegt. Ist eine der beiden Bedingungen erfüllt, gewinnen die Schulen im Wahlkreis.

Was passiert mit meiner Spende, wenn das Wettziel in dem Wahlkreis, in dem die Grundschule/n liegt/liegen, für die ich gespendet habe, nicht erreicht wird?

Dann fließt der Spendenbetrag in den sogenannten Jackpot. Der Jackpot wird an Schulen ausgeschüttet, die beide Ziele erreicht haben – in dem Wahlkreis, in dem die Schule liegt, ist die Wahlbeteiligung über die Zielmarke von 6 Prozentpunkten gestiegen UND für die jeweilige Grundschule sind mindestens 300 EUR gespendet worden. Damit kommt Ihre Spende auf jeden Fall Grundschulen in Wahlkreisen mit deutlich gestiegener Wahlbeteiligung und damit der Förderung von Grundbildung und Teilhabe für alle sowie der Demokratie zu Gute.

Was passiert mit meiner Spende, wenn für die Grundschule/n, für die ich gespendet habe, nicht mindestens 300 EUR gespendet wurden?

Dann fließt der Spendenbetrag in den sogenannten Jackpot. Der Jackpot wird an Schulen ausgeschüttet, die beide Ziele erreicht haben – in dem Wahlkreis, in dem die Schule liegt, ist die Wahlbeteiligung über die Zielmarke von 6 Prozentpunkten gestiegen UND für die jeweilige Grundschule sind mindestens 300 EUR gespendet worden. Damit kommt Ihre Spende auf jeden Fall Grundschulen und damit der Förderung von Grundbildung und Teilhabe für alle zu Gute.

Bekomme ich eine Spendenquittung?

Ja, für alle Spenden erhalten Sie auch eine Spendenquittung. Im Februar des kommenden Jahres wird Ihnen diese unaufgefordert von betterplace.org, der Spendenplattform für soziales Engagement, über die der Spendenfluss von Wählen macht Schule organisiert ist, übermittelt.

Was hat die Wahlbeteiligung mit der Förderung von Grundschulen zu tun?

In den Grundschulen beginnt für alle das gemeinschaftliche Lernen für das Leben. Hier wird die Basis einer gleichberechtigten Bildung gelegt – Voraussetzung für eine selbstbestimmte Teilhabe an unserer Gesellschaft: politisch, sozial und wirtschaftlich. Demokratie, die lebt, braucht diese genauso wie eine solide Wahlbeteiligung. Ohne eine gute Grundbildung wird dies nicht gelingen.

Hier setzt die Kampagne Wählen macht Schule an: Mit der Wahlwette mobilisieren wir nicht nur überparteilich für die Stimmabgabe bei der Wahl. Durch den Wetteinsatz generieren wir darüber hinaus Gelder zur Förderung der Grundbildung. Grundschulen werden so zum Nutznießer der Wahlwette, können dank Wählen macht Schule zusätzliche Lehr- und Lernmaterialien für den Sport-, Kunst- oder Musikunterricht beschaffen oder Gemeinschaftsprojekte realisieren (z.B. die Anlage eines Schulgartens).

Warum sollen die Spenden an Grundschulen fließen statt an Oberschulen, wo Erstwähler anzutreffen wären?

Wir haben uns für Grundschulen als Nutznießer entschieden, da sie Ausgangspunkt aller Lebenswege sind. Jede/r von uns ist zur Grundschule gegangen und alle Kinder werden zur Grundschule gehen, unabhängig von Herkunft und weiterem Bildungsweg. Hier wird die Basis für Bildung für alle gelegt, hier ist der Ort, wo wir den Start in das gemeinsame Lernen aller Kinder fördern möchten. Zudem kann in Grundschulen oft schon mit geringen Summen viel erreicht werden.

Gleichzeitig setzen wir sehr darauf, dass auch die Erstwähler/innen sich im Rahmen der Kampagne Wählen macht Schule engagieren, z.B. als Unterstützer vor Ort in den Wahlkreisen und / oder durch ihre Stimmabgabe und die Mobilisierung ihrer Freunde, Bekannten und Verwandten für die Wahl. Damit können auch sie dazu beitragen, dass die Wetteinsätze an die Grundschulen fließen und die Wahlbeteiligung steigt.

Warum sollte ich wählen gehen? Meine Stimme ändert doch sowieso nichts!

Bei der Bundestagswahl 2013 lag die Wahlbeteiligung bei 71,5 %. Vor 30 Jahren waren es noch mehr als 89 %. Seitdem geht die Wahlbeteiligung kontinuierlich zurück. Mit der Stimmabgabe und einer deutlichen Steigerung der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl kann damit jede/r unabhängig von der Partei, für die sie/er stimmt, ein Zeichen für unsere Demokratie und gegen ihre äußeren und inneren Feinde setzen. Eine hohe Wahlbeteiligung stattet unsere demokratischen Institutionen mit einer starken Legitimation aus: durch die möglichst reale Repräsentation des Willens der Gesamtbevölkerung statt einer strukturellen Verzerrung durch die nicht repräsentierten Nichtwähler.

Zudem gilt: nur wer wählen geht, nimmt Einfluss auf seine Zukunft. Ansonsten tun es andere.

Dabei möchten wir mit der Kampagne Wählen macht Schule auch über die Bundestagswahl hinauszu einem positiven Stimmungswandel beizutragen – weg von der gegenwärtigen Politikverdrossenheit und Zukunftsangst hin zu mehr bürgerschaftlichem Engagement und der Entwicklung gemeinsamer Zukunftsperspektiven.

Entlässt die Kampagne nicht den Staat aus der Verantwortung, der sich doch eigentlich um die Finanzierung der Grundschulen kümmern soll?

Nein. Denn über die Kampagne sollen keine grundlegenden Infrastrukturmaßnahmen oder Sanierungen finanziert werden und auch keine Lehrer/innen. Vielmehr geht es um ein kleines Extrabudget, das häufig fehlt, um moderneres, spannenderes oder interaktiveres miteinander Lernen zu ermöglichen.

Ist ein finanzieller Anreiz für so etwas Wesentliches wie den Wahlakt nicht gefährlich und kontraproduktiv?

Wichtig ist: Nutznießer der Kampagne ist nicht der einzelne, der seine Stimme abgibt, sondern die Gemeinschaft in Form der Grundschulen.

Zudem wird und soll niemand allein wegen der Zahlung an die Grundschule zur Wahl gehen. Vielmehr soll auch durch das im Kontext von Wahlen ungewöhnliche Konstrukt dieser Wette das Thema Wahlbeteiligung bereits im Vorfeld der Bundestagswahl in den Fokus von Diskussionen im privaten und öffentlichen Umfeld kommen. Diesen Diskurs wollen wir anstoßen und zeigen, dass eine abnehmende Wahlbeteiligung kein Automatismus ist. Der positive Beitrag der Kampagne auch für die Grundbildung ist gleichzeitig Symbol für die Chancen , mit der Ausübung des Wahlrechts die Zukunft unseres Landes mitzugestalten.

Wir sind der Förderverein einer Grundschule – können wir Spenden erhalten?

Spenden sollen den ausgewählten Grundschulen der Wettpatinnen und -paten zu Gute kommen. Wo Schul-Fördervereine existieren, können die Fördermittel über diese geleitet werden.

Damit die Gelder an eine Schule oder deren Förderverein fließen können, müssen jedoch Spendenzusagen von insgesamt mindestens 300 Euro für die Schule vorliegen und die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl im Wahlkreis der entsprechenden Grundschule um mindestens 6 Prozentpunkte gegenüber 2013 gestiegen sein oder mindestens 6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt 2017 liegen.

Für beides können sich Schul-Fördervereine einsetzen: Sie können bei Eltern und Verwandten Spenden einwerben, um so z.B. in Ergänzung bereits vorliegender Spenden Dritter die Mindestspendenhöhe von 300 EUR zu erreichen. Und sie können darauf hinwirken, dass ihre Mitglieder und Eltern nicht nur selbst zur Wahl gehen, sondern auch in ihrem Umfeld werben, sich an der Wahl zu beteiligen, damit für die Schule zugesagtes Geld auch an diese fließen kann und sie zusätzlich einen Anteil an den Wahlkreis-spezifischen Spenden sowie der Ausschüttung des Jackpots der Kampagne erhält. Damit können Fördervereine nicht nur etwas für die Unterstützung der Schule tun, sondern auch für das Gemeinwesen im Wahlkreis als Ganzes und für die Demokratie in unserem Land.

Wer steckt dahinter?

Wir sind eine Gruppe gesellschaftlich und politisch Engagierter – unabhängig und überparteilich. Gemeinsam mit Unterstützer/innen, Kooperationspartnern und Kampagnen-Manager/innen, mit zahllosen Wettpatinnen und -paten sowie Wahlbürger/innen wollen wir ein Zeichen setzen für eine selbstbewusste Gesellschaft, die sich demokratisch und verantwortungsvoll den Zukunftsfragen stellt. Mehr über uns finden Sie hier.

Was motiviert „die Macher“ der Kampagne?

Wir wollen für unsere Demokratie einstehen. Ein Blick in die Welt zeigt: Es ist keine Selbstverständlichkeit, in Freiheit über die Geschicke des eigenen Landes mitbestimmen zu können. Dennoch sinkt seit Jahrzehnten in Deutschland bei Bundestagswahlen die Wahlbeteiligung. Zur Umkehr dieses Trends wollen wir beitragen.

Wir wollen, dass die Wahlbeteiligung wieder den Stellenwert widerspiegelt, der der Bedeutung der Wahlen entspricht. Und dass über die Bedeutung der Wahlbeteiligung wieder mehr gesprochen wird – und zwar nicht erst nach den Wahlen, ausschließlich in Berlin oder von Wahlforschungsinstituten. Sondern vor den Wahlen, in den Familien, in Schulen und am Arbeitsplatz, in den Vereinen, im Freundes- und Bekanntenkreis. Die Wahlbeteiligung in allen 299 Bundestagswahlkreisen gegenüber dem Niveau der letzten Bundestagswahl deutlich zu steigern – das ist ein starkes Aufbruchssignal einer selbstbewussten und der Zukunft zugewandten Gesellschaft.

Wie wird die Kampagne finanziert?

Die Kampagne ist unabhängig und überparteilich. Finanziert wird sie ausschließlich durch Spendengelder. Wo Spender dem zustimmen, sind ihre Spenden öffentlich einsehbar. Unterstützer, die namentlich nicht in Erscheinung treten wollen, können anonym spenden. Parteien können nicht für die Kampagne spenden. Sämtliche Spendensummen werden transparent kommuniziert.